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Should I always be Online?

tumblr_n48zs6EOOe1qfirfao1_1280 Should I always be Online?

As a blogger or generally as active participant in Social Media often we set ourselves under pressure. Everything has to work out and these needs to be presented. But hang on – this is not working and might very easily lead to depression. Why?

We hunt after a life, that is not existent and might never be (probably in our dreams?). Is everything always perfect? Are we always 100% happy? Does everything work out according our plans? -NO.- Because life consists of Ups and Downs and is never a straight line. We don’t like to share the dark sides, what is absolutely understandable, but this might have become our trap.

Sometimes I thought that my bad days often result from the following reason: On all the Social Media Channels I see others posting: great cooperations, amazing packages, wonderful life. But this is partly our own behavior in the world wide web. Don’t we just want to show the best sides of us? What pushed me was probably not even other bloggers but more the fear of getting forgotten. With the growing number of bloggers out there and people that are super successful in what they do, you want to participate too. That makes you feel like you have to do more or at least on the same level. So I did not want to disappear in a way.

But honestly on the long run, I realized, that I am lying to myself and I don’t want that. The continuous exposure to Social Media I imposed myself was definitely not healthy. Therefore I decided for myself that for example Snapchat (that seems to be the ‘IT’-Channel) was stressing me out too much and on days I don’t want to post or share anything I don’t have to. I want to stick and expose myself to the real life and not be online all the time… And who knows, I might also want to position myself new in the online world. But what is for me the most important fact: This place is my hobby and I definitely am not striving (like (too) many others) to make this my full time job.

What is your perception of the current situation in Social Media? I’m very curious to hear your thoughts.

 

 

Als Blogger und generell als aktiver Teilnehmer in Social Media setzen wir uns schnell selbst unter Druck. Alles muss laufen, immer muss alles funktionieren und alle müssen das auch immer sehen. Aber dies funktioniert leider nicht so einfach und kann im schlimmsten Fall sogar zu Depressionen führen. Warum?

Wir laufen einem Leben hinterher, das es eigentlich nicht gibt und nicht existieren wird (aus vielleicht im Traum?). Alles ist immer perfekt? Sind wir immer 100% glücklich? Alles läuft nach Plan? – NEIN.-  Denn das ist das Leben voller Höhen und Tiefen. Dass wir das ungern teilen, ist auch völlig verständlich, aber auch unsere eigene Falle geworden.

Manchmal dachte ich, dass meine schlechten Tage aus folgendem Grund entstehen: Auf Social Media sehe ich andere die über super tolle Kooperationen, tolle Pakete oder einfach über ihr wunderbares Leben posten. Und teilweise ist das wirklich unser eigenes Verhalten im Web, denn wollen wir nicht einfach nur die besten Seiten von uns zeigen? Was mich antrieb waren nicht andere Blogger, nein, es war vielmehr die Angst in Vergessenheit zu geraten. Bei der wachsenden Bloggerlandschaft hat es viele die unheimlich erfolgreich sind und das muss sich super anfühlen. Denn neue Ideen und kluge Köpfe können jeden bereichern. Aber sie haben mir auch gleichzeitig das Gefühl gegeben, mehr machen zu müssen als alle anderen um nicht aus eurem Blickfeld zu verschwinden. 

Aber ehrlich gesagt, habe ich mich dadurch nur selber angelogen und mich unter Dauerstress begeben. Die kontinuierliche Exposition in Social Media, welche ich mir schon fast zwanghaft auferlegen wollte, um mithalten zu können, ist nicht gesund. Darum habe ich für mich einen Gang zurückgeschaltet, poste weniger und unregelmässiger und mache den Snapchat-Trend nicht mit. An Tagen, wo ich nichts mitzuteilen habe, muss auch nichts online gehen. Ich möchte real sein und mein Leben auch danach ausrichten, Social Media hin oder her… Und wer weiss, dieser Blog wird bestimmt weiter bestehen, vielleicht möchte ich mich aber neu positionieren… Aber ganz klar ist für mich: Dies ist ein Hobby und ich strebe nicht danach (wie (zu) viele andere) den Blog mein Vollzeit Job zu machen.

Wie empfindet ihr Social Media? Ich bin gespannt eure Gedanken zu hören!

 

Outfit: French in February
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2 Comments

  • Reply
    Anni
    31. January 2016 at 14:14

    Wahre Worte die du da niederschreibst.
    Ich kenne das selber, das eigene Leben wirkt plötzlich wie in den Schatten gestellt. Aber ich habe schnell festgestellt, dass das meiste eh alles gestellt ist und im Hintergrund vielleicht gerade genauso viel Chaos wie bei mir herrscht. Daher geht das bei mir inzwischen. Aber es gibt wirklich Tage, da muss ich Social media den Rücken kehren, weil es mich sonst wirklich herunterzieht

    Liebe Grüße http://hydrogenperoxid.net

    • michaelablog
      Reply
      michaelablog
      31. January 2016 at 17:03

      Danke liebe Annie! Schön dass es nicht nur mir so geht 🙂

      Liebe Grüsse

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