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    Tag der Organspende

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    Bist du OrganspenderIn? Ich muss zugeben, dies ist eine Frage, mit der sich die meisten Menschen nicht gerne auseinandersetzen oder gar nicht darüber nachdenken. Und auch ich habe mich bis vor Kurzem ebenfalls gar nicht darum gekümmert… Sich mit dem Tod zu befassen? Das ist irgendwie nicht schön… Kann ich ein anderes Mal machen… Betrifft mich nicht….

    In der heutigen Gesellschaft ist die Beschäftigung mit dem eigenen Tod eher ein Tabu. Und das obwohl dieser ganz natürlich zu unserem Leben gehört. Der Tod ist nicht wegzudenken und die aktuellen Bilder in den Medien machen dies noch deutlicher. Dies mag uns zwar nahe gehen, aber schlussendlich uns oftmals nicht wirklich zum Handeln bewegen.

    Aber im Grunde genommen ist es ganz einfach, sich selber zu entscheiden, was mit den eigenen Organen passieren soll. Denn auch einige Menschen aus meinem Familienkreis/ Freundeskreis habe ich nur dank einer Organspende noch bei mir. Und in diesem Sinne habe ich mich entschieden, die Organspendekarte auszufüllen. So wird nicht jemand anderes darüber entscheiden. Denn wenn ich mich in die Lage versetze, dass ich auf eine Organspende angewiesen sein würde, dann wäre ich unendlich dankbar eine zu erhalten. Und da immer wieder in den Medien berichtet wird, dass viele Menschen lange auf eine Organspende warten müssen bzw. es manchmal dann schon zu spät ist, denke ich es ist wichtig ein Bewusstsein für diese Thematik zu schaffen.

    In der Schweiz gilt die Zustimmungslösung, (wie auch in Deutschland, Niederlanden oder UK) was bedeutet, dass von verstorbenen Personen nur die Organe, Gewebe und Zellen entnommen werden dürfen, wenn sie explizit das Einverständnis dazu gegeben haben. In der Schweiz gilt die erweiterte Zustimmungslösung, was soviel heisst, wenn keine schriftliche Zustimmung des Verstorbenen vorliegt und der Wille nicht bekannt ist, so müssen die nächsten Angehörigen stellvertretend über eine potentielle Organspende entscheiden.

    Mehr Informationen findet ihr unter HIER. Ausserdem finde ich es echt toll, dass es auch neben der Karte in Papierform die Möglichkeit dieselben Informationen auf dem Smartphone mit der entsprechenden App zu speichern 🙂

    Dieser Post entstand im Zusammenhang mit der BAG-Kampagne – Entscheide dich und soll vor allem dazu anregen, sich selber Gedanken zu machen. Wenn ihr Lust habt eure Entscheidung zu teilen #ichhabemichentschieden #hodeciso #madecision 🙂

    Are you a organ donor? I have to admit that most people don’t think about this question or don’t care about this topic. And also I haven’t cared about that until some weeks ago…. To think about our own death? That’s not so lovely… We can do that another time… It won’t affect me…

    In our society it is a tabu to talk or generally think about our own death. And that even though death is a natural think coming with life. Death is undeniable and nowadays actually with the pictures in Media even more present. We will get sad about what we see, but in the end we don’t react. 

    However, it is easy to decide what happens with our organs (at least here in Switzerland). Often a donor can safe a life and also some of my beloved ones are still with me thanks to a donor. Therefore, I have decided for myself to fill out the organ donor card. So nobody else has to decide what happens with my organs in case… 

    As in Switzerland there is the solution in the law (also Germany, UK, Netherlands) that you have to agree before any organs can be donated. In Switzerland you have even to sign a written agreement (card) otherwise the relatives can decide in a case. 

    This post was created in connection to the campaign that was launched in Switzerland to create more awareness. For my international reader I encourage you to inform yourself about your countries law. And at least think about this topic as I believe it is very important.